BERICHTE

Der Beaujolais-Abend

Beaujolais Nouveau - die letzte Veranstaltung derArras-Freunde in 2018


Alle Jahre wieder, wenn der neue Beaujolais freigegeben ist, begehen auch die Arras-Freunde diesen mittlerweile weltweit verbreiteten Event.
Zum neuen Beaujolais, der per "Direktimport" von unserem Partnerverein Assosciation-Arras-Herten kam, gab es ein an Frankreich angelehntes Essen,
dieses Mal im Restaurant Fousek.

 

Der Vereinsvorsitzende Dr. Karl Ott begrüßte die Gäste und machte schon einmal auf die Tombola aufmerksam, die - wie immer - zwischen den Gängen veranstaltet wurde, auch dieses hat schon Tradition und ist dank der Preise sehr amüsant.

Besonders begehrte Preise waren die von Arras-Freund Udo Pfingst gespendeten Gläser selbstgemachten Honigs.

 

Udo ist seit seiner Pensionierung vom Lehrberuf begeisterter Imker.

Diese Veranstaltung war die letzte in diesem Jahr.

Ab Januar 2019 geht's aber weiter.


Erika Springstub

Besuch in Arras 2018

Jeder Tag ein Höhepunkt

Die Arras-Freunde waren wieder unterwegs und jeder Teil der Reise hatte seinen besonderen Schwerpunkt.

Wie immer bei den Reisen nach Frankreich wird für den Zwischenstopp ein anderes Ziel ausgesucht. Dieses Mal wurde die Stadt Le Quesnoy im Norden angesteuert, die, wie Arras, eine Vauban-Festung hat.

Angekommen in der Partnerstadt am Freitag Nachmittag wurde den Arras-Freunden wieder ein sehr herzlicher Empfang im Rathaus bereitet. Die stellvertretende Bürgermeisterin Denise Boucquillet begrüßte sie und hieß sie mit einem Gläschen Champagner willkommen.
Am Samstag Vormittag bummelten die Arras-Freunde über den Wochenmarkt in Arras, der als einer der schönsten in Frankreich gilt.
Ein Höhepunkt war der Besuch der Ausstellung „Napoleon – Versailles in Arras“, die die Stadt Arras in Kooperation mit dem Louvre erstellt hat.
Die Zitadelle, in der Festungsanlage von Vauban wurde besichtigt und innegehalten wurde auch an dem Mahnmal für die 218 Zivilisten, die zwischen 1941 bis 1944 dort von Deutschen erschossen wurden.
Sie haben auch den Garten „Florapina“ besucht, ein in Privatiniziative zusammen mit den Freunden Elsa und Maurice Dubrulle gestalteter Garten mit Pflanzen verschiedener Klimazonen.

Da sich in diesem Jahr das Ende des 1. Weltkrieges zu 100. Mal jährt war es den Arras-Freunden ein Anliegen, einige Gedenkstätten zu besuchen. Eine davon ist in den von Neuseeländern angelegten unterirdischen Verteidigungsanlagen, den Carrières Wellington. Diese und alle anderen Gedenkstätten wurden mit den französischen Freunden besucht, denen es auch sehr wichtig ist, eine gemeinsame Erinnerung wach zu halten.

 

Gemeinsam haben sie auch einen deutschen Soldatenfriedhof besucht. Erschütternd ist die Zahl von über 44 000 dort begrabenen deutschen Soldaten. Auch„Notre Dame de la Lorette“wurde besucht. Allein auf diesem französischen Soldatenfriedhof ruhen 45000 französische Gefallene. Am 11. November 2014 wurde dort die Gedenkstätte „Anneau de la Mémoire“ eingeweiht, auf dessen im Kreis angeordneten Tafeln 600 000 Namen im ersten Weltkrieg gefallener Soldaten alphabetisch aufgeführt sind, ungeachtet von Rang und Nationalität.

Bei dem gemeinsamen Mittagessen zum Abschluß , zu dem noch über 20 Freunde aus der französischen Association gekommen sind, wurde dann noch so manches Glas „à l’amitié“ gehoben.

Erika Springstub, 10. September 2018

Hatzfeld Cup 2018

Arras-Freunde beim Hatzfeld-Cup

Viel Glück hatten die Arras-Freunde, dass sie auch in diesem Jahr ihr Bouleturnier starten konnten. Auf der Suche nach boule-begeisterten Partnern fand der 1. Vorsitzende Dr. Karl Ott Mitstreiter:„Wir haben eine sehr nette Truppe Boule-Begeisterter um Herrn Professor Uwe Rabe und Detlef Wörmann, unserem Arras-Freund, gefunden, die mit uns spielen will“.
Das sind Spieler aus einer Freizeitgruppe, die sich spontan im Schlosspark, eben am Hatzfeld, treffen. Sie übernahmen auch die Organisation mit Arras-Freund Detlef Wörmann. Das klappte mal wieder prima, und Spaziergänger auf dem Wege zum Schlosspark bleiben auch stehen und schauten zu.

 

Von 14 bis 18 Uhr rollten die Kugeln auf dem gewohnten Platz, der Baumtreppe vor dem Rathaus. Es wird durchaus mit gewissem Ehrgeiz gespielt. Wer aber die besten Plätze besetzt ist jedes Mal spannend und auch überraschend.

Unsere Arras-Freundin Hildegard Dannowski sagte zu Beginn:“Ich habe mich so auf das Turnier gefreut“ und sie wurde belohnt. Mit Norbert Söhl wurde sie Erste.

 


Der zweite Platz ging an Ursula Höfer und David Miller.


Den dritten Platz belegten Thomas Beerenbrock mit Dr. Karl Ott.


Hoffentlich klappt es wieder 2019, die Arras-Freunde würden sich sehr freuen.

Erika Springstub 28.08.2018


Alle Fotos sind in Kürze verfügbar HIER

FRINGE



Mit schwungvoller Musik ein Lächeln auf die Gesichter zeichnen



Die Arras-Freunde Herten besuchten auch in diesem Jahr eine Vorstellung des Fringe-Festival im Foyer der Sparkasse Vest. Maurizio Presidente heißt die Gruppe, die aus 6 Straßenmusikern aus Deutschland, Frankreich, Italien und Portugal besteht. Jedes Mal überraschend ist die Vielfalt der Musikrichtungen, die bei diesen Fringe-Vorstellungen geboten wurden.

Maurizio Presidente, das versprach einen bunten temperamentvollen Mix aus unterschiedlichen Musikgenres, aber sie überraschten mit noch viel mehr, Reggae, Afrobeat, Latinmusik und, und, und.

Ein Lächeln auf die Gesichter der Zuhörer zaubern wollten sie, so stand es in dem Programm und das ist ihnen zu hundert Prozent gelungen. Der Funke sprang über, das Publikum ging mit und bei den Arras-Freunden wippte auch so mancher Fuß mit im Takt.

Am Ende der Vorstellung durften die Arras-Freunde noch ein Erinnerungsfoto mit nach Hause nehmen. Wie man auf den Bildern erkennt, das Lächeln stand auch auf ihren Gesichtern.

Erika Springstub, 01.06.2018

Presidente

Das große ... ...Essen

Nicht nur ein Gaumenschmaus

Das diesjährige französisch Kochen und Essen stand ganz im Zeichen des Périgord. Vor einigen Wochen konnten die Arras-Freunde schon eine virtuelle Reise durch diese Gegend machen, jetzt war das Essen an der Reihe.

Arras-Freund Prof. Dr. Bernd Adamaschek, unser „chef de cuisine“ , hat in dem Kochbuch des „chef de police“ Bruno, bekannt durch die Krimis von Martin Walker, ein bodenständiges Menu aus dem Périgord zusammengestellt. Beginnend mit frischem Lachs in Vinaigrette, Tomatensalat aus verschieden bunten Tomaten, Gambas auf einem Gemüsebett, Wachtelbrüstchen im Speckmantel auf Weinbeerensauce und zum Schluss warmer Ziegenkäse mit Honig. Dazu jeweils verschiedene Weine. KÖSTLICH!

Wie immer war alles perfekt vorbereitet, so dass die Kochgruppe am Abend das Menu für die 26 Arras-Freunde auf den Tisch bringen konnte.

 

Die Tradition wird fortgesetzt.

Wer Lust hatte konnte auch das Kochbuch und die Krimis bis zum gerade neu erschienen Fall Brunos erwerben. Auf Bitte von den Arras-Freunden hat Frau Droste alles mit gebracht.

Erika Springstub 23.04.2018


Weitere Bilder im Bilderbuch

Die EU Betrachtung

Professor Dr. Christian Zöpel nimmt Stellung zu Fragen der EU

Mit Professor Christoph Zöpel, einem versierten Landes,- Bundes- und Europapolitiker  konnten die Arras-Freunde- Herten in Zusammenarbeit mit der VHS einen hochkarätigen Referenten anbieten, der am Mittwoch  Abend über europapolitische Fragen referierte. Im Mittelpunkt standen die osteuropäischen Mitgliedsländer der EU und die geplante Erweiterung um die Staaten der östlichen Adria. Professor Zöpel beleuchtete zunächst die Lage in den östlichen Mitgliedsstaaten der EU, wobei er dafür plädierte, zu berücksichtigen, dass diese Länder einen von Westeuropa unterschiedlichen sozialen , geschichtlichen und kulturellen Hintergrund hätten und sicher mehr Zeit bräuchten, westeuropäische Standards zu erreichen.  Er zitierte immer wieder Willy Brandt:“Man muss besonders mit denen reden, mit denen man sich nicht so gut versteht.“ Er appellierte an die Anwesenden, sich vorzustellen, was geschehen würde wenn die Anrainerstaaten der östlichen Adria keinen Zugang zur EU erhielten: sie blieben wirtschaftlich schwach, politisch instabil und leichte Beute für nicht-europäische Einflussnahme. Prof. Zöpel nannte die EU alternativlos, wenn man mit den derzeitigen und künftigen Großmächten auf Augenhöhe reden wolle, die Nationalstaaten seien dafür zu klein und würden gegeneinander ausgespielt. Freilich müsse sich bei einer Erweiterung auch die EU ändern: insbesondere das Einstimmigkeitsprinzip könne wohl nicht so bleiben. Nach langer und detailreicher Diskussion ging ein spannender Abend zu Ende.

 

Dordogne 2018 Dia-Reise



Ralf Petersen nahm 35 Arras-Freunde und Gäste mit auf eine Dia-Reise durch die Dordogne und das Périgord . Beginnend am Puy de Sancy im Zentralmassif in 1 885 m Höhe, der Quelle der Dordogne, ging es bis nach Bordeaux und dem Atlantik. Diese Gegend Frankreichs zeichnet sich besonders durch seine landschaftlichen Schönheiten und das gemäßigte Klima aus.

Die Dordogne fließt meist gemächlich durch ihr Bett, das sich manchmal tief in die Felsen eingegraben hat, vorbei an gewaltigen Felsformationen, idyllischen Dörfchen und kleinen Städten, deren bekannteste wohl Sarlat ist mit ihren Gässchen und Märkten. Aber auch viel Geschichtliches steckt in dieser Gegend. Eine bedeutende historische Persönlichkeit war z. B.Eleonore von Aquitanien. Aber man kann auch noch weiter in die Vergangenheit gehen und die nachgebildete Höhle von Lascaux mit ihren prähistorischen Wandmalereien besichtigen ganz abgesehen von den vielen Wehrburgen rechts und links des Flusses.

Ralf Petersen vergaß auch nicht die vielen kulinarischen Köstlichkeiten dieser Gegend zu erwähnen, seien es die Trüffel, die Spezialitäten aus Walnüssen, die Milchprodukte und natürlich auch die Vielfalt der Gerichte aus Ente und Gans,die die Gegend prägen und auch deren Einkommen sichern (man hat ihnen sogar in Sarlat ein Denkmal gesetzt) und nicht zu vergessen natürlich der Wein, das berühmteste Produkt der Region. Zum französischen Flair trug auch das von den Arras-Freunden kredenzte Gläschen bei.

 

Generalversammlung 2018

Dr. Karl Ott stellte nach der Wahl das gut gefüllte Jahresprogramm für 2018 vor, das schon am 4. Februar mit dem Besuch der Manet-Ausstellung in Wuppertal beginnt.
Monika Kalender-Absalon stimmte am Ende der Versammlung die Arras-Freunde auf diesen Museumsbesuch mit einem Vortrag über Manet ein.

Des Weiteren gibt es wieder Vorträge zum Thema Deutschland/Frankreich/Europa,
zwei Diavorträge über die Dordogne und die vergangene Reise nach Lille-Arras-Paris,
gutes Essen und der Beaujolais-Abend stehen auch auf dem Plan, und noch vieles mehr.

Der Höhepunkt wird wieder eine Fahrt nach Arras sein, wo u. a. ein Besuch im Musée des Beaux Arts eingeplant ist.
Dort findet eine Napoleon-Ausstellung statt, die mit 161 bisher selten gezeigten Werke aus der Sammlung des Schlosses von Versailles diese zugleich strahlende und komplexe Epoche beleuchtet.

Alles in allem ist pro Monat eine Veranstaltung geplant. Wir können gespannt sein.

Erika Springstub 18.01.2018